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	<title>safeguard Archives - HFL - Herstellerverband für Luftleitungen e.V.</title>
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	<description>Experten von Herstellern von Luftleitungen, TGA-Fachplanern sowie Zulieferern</description>
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		<title>Aktuelle Normenübersicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 07:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[safeguard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Herstellerverband für Luftleitungen e. V. hat die aktuell gültigen Normen &amp; Richtlinien in einer Übersicht zusammengefasst und aktualisiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Aktuelle Normenübersicht 2021</h2>
<p>Der Herstellerverband für Luftleitungen e. V. hat die aktuell gültigen Normen &amp; Richtlinien in einer Übersicht zusammengefasst und aktualisiert.</p>
<p><a href="https://hflev.de/wp-content/uploads/2021/07/HFL1008-07-2021.xlsx">Die aktuelle Normenübersicht kann hier heruntergeladen werden.</a></p>
<hr />
<p>Bildrecht: <a href="https://unsplash.com/@tingeyinjurylawfirm?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Tingey Injury Law Firm</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/law?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dringender Appell an die EU-Kommission zum Safeguard-Abkommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 13:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[safeguard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsames Schreiben der Mitglieder des HFL e.V. an die EU-Kommission - Ressort Handel. Anlass dieses Schreibens ist die, auf Betreiben der Stahlherstellerverbände EUROFER und ESTA von 12 Mitgliedsländern am 15. Januar eingereichte Anfrage, die am 30.06.2021 auslaufenden Stahl Safeguard Maßnahmen zu verlängern.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Gemeinsames Schreiben der Mitglieder des HFL e.V. an die EU-Kommission &#8211; Ressort Handel</h2>
<p>Anlass dieses Schreibens ist die, auf Betreiben der Stahlherstellerverbände EUROFER und ESTA von 12 Mitgliedsländern am 15. Januar eingereichte Anfrage, die am 30.06.2021 auslaufenden <a href="https://hflev.de/safeguard-und-die-stahlverknappung-in-deutschland/">Stahl Safeguard Maßnahmen</a> zu verlängern.</p>
<p>Wir möchten uns diesbezüglich den bereits bei Ihnen eingegangenen Schreiben der Koalition der Verbände ACEA, APPLiA, CECE, CEMA, CEMEP, CLEPA, Orgalim und WindEurope, sowie EUROMETAL, ANFIA, ASSOFERMET, und dem gemeinsamen Schreiben des Industrieverbands Blechumformung e.V. (IBU) und der Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK) anschließen.</p>
<p>Im Weiteren wollen wir ausführen, dass die europäischen Stahlhersteller seit ungefähr 6 Monaten offensichtlich nicht in der Lage sind, die Nachfrage nach Stahlprodukten, insbesondere im Bereich von Flachstahlerzeugnissen, auch nur annähernd zu bedienen. Dies ist anhand einer exorbitanten Preissteigerung im Bereich von verzinkten Blechen von rund 100% seit November 2020 und einer Verlängerung der Lieferzeit bei Rahmenverträgen um mindestens 2 Monate auf nunmehr 5-6 Monate (bei derzeitiger Bestellung) nachzuvollziehen.</p>
<p>Einen weiteren eindeutigen Beweis, dass der Markt unter einem deutlich zu kleinen Angebot leidet, ergibt sich aus der Tatsache, dass die Läger der Stahlhändler bis auf Ware, die viele Monate im Voraus bestellt wurde, praktisch vollständig geleert sind und es derzeit so gut wie unmöglich ist, kurzfristig Flachstahlerzeugnisse einzukaufen.<br />
Dies nimmt uns und vielen Betrieben in zahlreichen Branchen die Möglichkeit, flexibel auf unterschiedliche Projekte reagieren zu können. Speziell kleinere Betriebe können nicht langfristig verlässlich planen und sind darauf angewiesen Stahlbleche ad-hoc einzukaufen.</p>
<p>Viele unserer Mitgliedsunternehmen haben daher aufgrund der sich dramatisch zuspitzenden Versorgungslage bereits Kurzarbeit angemeldet oder müssen dies in Kürze tun, da sie für die kommenden Wochen und Monate deutlich zu wenig Stahl für die Erfüllung ihrer Aufträge geliefert bekommen. Diese Situation wird derzeit für viele Unternehmen existentiell bedrohlich.</p>
<p>Wir möchten noch hinzufügen, dass entgegen unserer Hoffnung, selbst die reduzierte Produktion im Bereich Automobilproduktion aufgrund der Engpässe im Bereich Mikroprozessoren und infolgedessen geringerem Blechbedarf, nicht zur vorübergehenden Entspannung der Versorgungslage führt. Sollte der Bedarf an Mikrochips wieder gedeckt werden können, vermuten wir eine weitere Zuspitzung der Lage, da die Kapazitäten der Stahlhersteller in Europa weit unter der Nachfrage liegen und der Bedarf aus dem Bereich Automobil vorrangig bedient wird.</p>
<p>Als einzigen Weg die dramatische Unterversorgung des Marktes zu korrigieren und somit den Verlust von vielen Arbeitsplätzen und evtl. Betriebsschließungen zu vermeiden, sehen wir in einer Beendigung der <a href="https://hflev.de/safeguard-und-die-stahlverknappung-in-deutschland/">Safeguard Maßnahmen</a> zum 30.06.2021 wie ursprünglich vorgesehen. Wir bitten Sie mit Nachdruck darum eine Verlängerung abzulehnen, damit Importe wieder ohne Regulierung getätigt werden können. Nur so wird sich wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen.</p>
<p>Eine Gefahr aufgrund eines zu hohen Angebotes ist nicht zu erwarten, da sich die Preise für Stahl in der übrigen Welt ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau befinden und seitens der Hersteller außerhalb Europas nur bedingt Interesse besteht nach Europa zu exportieren.</p>
<p><a href="https://hflev.de/wp-content/uploads/2021/05/letter-eu.pdf">Das Original-Schreiben kann hier heruntergeladen werden.</a></p>
<hr />
<p>Bildrecht: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:EmDee" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia @ EmDee</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Safeguard und die Stahlverknappung in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 13:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[safeguard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Februar 2019 gelten in der EU sogenannte Safeguards zum Schutz der europäischen Stahlhersteller vor den Auswirkungen von Billigimporten. In den Jahren vor 2019 ist weltweit die Produktionsmenge an Stahl kontinuierlich gestiegen und drängte mit Dumpingpreisen auf den Markt. Die USA haben daher 2018 mit der Verhängung von Strafzöllen auf Stahlimporte auf diese Situation reagiert.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="more-space">
<p>Seit Februar 2019 gelten in der EU sogenannte Safeguards zum Schutz der europäischen Stahlhersteller vor den Auswirkungen von Billigimporten. In den Jahren vor 2019 ist weltweit die Produktionsmenge an Stahl kontinuierlich gestiegen und drängte mit Dumpingpreisen auf den Markt. Die USA haben daher 2018 mit der Verhängung von Strafzöllen auf Stahlimporte auf diese Situation reagiert. Das hat die Lage in Europa noch verschärft. Denn nun wurde Stahl, der in den USA aufgrund der Zölle nicht mehr abgesetzt werden konnte, zu konkurrenzlos günstigen Preisen in der EU angeboten.</p>
<p>Deshalb hat die EU-Kommission die Safeguards zum Schutz der innergemeinschaftlichen Stahlindustrie eingeführt. In diesen Festlegungen werden den außergemeinschaftlichen Stahlanbietern zollfreie Kontingente zum Absatz in der EU zugebilligt. Was darüber hinausgeht, wird mit Zoll in Höhe von 25% belegt.</p>
<p>Nach Beginn der Corona-Krise ist jedoch die Nachfrage nach Stahl um etwa 50% eingebrochen. Notgedrungen haben die Stahlhersteller mit einiger Verzögerung reagiert und ihre Produktionskapazitäten heruntergefahren. Das gilt für Deutschland, aber auch weltweit.</p>
<p>Im laufenden Jahr 2021 hat sich die Situation völlig gewandelt. Die Nachfrage hat wieder angezogen und stößt nun aber auf einen leergefegten Markt. Die europäischen Stahlhersteller sind nicht in der Lage, die Nachfrage zu decken. Auch weltweit ist das Angebot knapp und dadurch sehr teuer. Die immer noch geltenden Safeguards behindern Importe zusätzlich.</p>
<p>Die stahlverarbeitenden Unternehmen in Deutschland, ein Industriesegment mit rund 500.000 Beschäftigten, leiden nicht nur unter den aktuell hohen Einkaufspreisen bei ihrem wichtigsten Rohstoff. Auch Lieferverzögerungen von bis zu 6 Monaten und Liefermengenbegrenzungen machen Probleme. Vielen Unternehmen drohen bereits Produktionsstopps infolge fehlenden Materials.</p>
<p>Obwohl also von einer &#8222;importbedingten Bedrohung der EU&#8220; bei Stahl keine Rede sein kann, prüft die EU-Kommission derzeit auf Initiative von zwölf Wirtschaftsministerien inklusive Deutschland die Fortführung der im Juni 2021 auslaufenden Schutzmaßnahmen. Dagegen laufen die Verbände der stahlverarbeitenden Industrie Sturm.</p>
<p>Der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK) haben eine gemeinsame Stellungnahme an die EU-Kommission gerichtet und sprechen sich gegen die Verlängerung aus. Ihrer Überzeugung nach fehlen hinreichende Belege für die Notwendigkeit einer Verlängerung und Ausweitung der Safeguards. Insbesondere bemängeln sie, dass bisher nur 4 von 26 Produktkategorien für eine eventuelle Begründung einer schutzwürdigen Situation herangezogen wurden. Und sie fordern eine objektive und umfassende Beurteilung der Stahlmarktsituation in Deutschland, der EU sowie weltweit.</p>
<p>Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Schreiben der beiden Verbände zur Prüfung an die Fachabteilungen weitergeleitet. Allerdings befürchtet der Geschäftsführer des IBU, Herr Bernhard Jacobs, dass den stahlverarbeitenden Unternehmen aufgrund der jetzt schon bestehenden Materialengpässe die Zeit wegläuft, während in Brüssel und Berlin die Faktenlage geprüft wird. Es bleibt zu hoffen, dass durch die zuständigen Stellen möglichst bald Entscheidungen getroffen werden, die sowohl die Interessen der Stahlhersteller als auch der verarbeitenden Industrie berücksichtigen. Das gilt umso mehr, da beide Industriezweige eng verzahnt und gegenseitig aufeinander angewiesen sind.</p>
<p><a href="https://hflev.de/dringender-appell-an-die-eu-kommission-zum-safeguard-abkommen/">Auch der HFL e.V. bereitet ein entsprechendes Schreiben an die EU-Kommission vor.</a></p>
</div>
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